Osteopathie

Warum für Osteopathie zu DynaMed?

Robert Lochno und Jan Mönch haben ein 5-jähriges Studium der Osteopathie an der Internationalen Akademie für Osteopathie IAO absolviert. Beide sind Mitglied im Bundesverband für Osteopathie BVO. Sie sind eingetragene Therapeuten für Osteopathie. Voraussetzung für eine osteopathische Behandlung ist die Delegation durch einen Arzt per Privatrezept. Klären Sie bitte im Voraus, ob und in welcher Höhe Ihre Krankenversicherung die Kosten dafür übernimmt.

Praxis für Osteopathie in Bautzen

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist Medizin mit den Händen. Eine manuelle Therapie sozusagen. Die wichtigsten Werkzeuge eines Osteopathen sind sein Verstand und seine Hände. Mit detailierten Kenntnissen der Anatomie und Physiologie des Menschen erspürt der Osteopath mit sensiblem Tastsinn die Beschaffenheit, Beweglichkeit und Funktionalität der einzelnen Strukturen.Findet er dabei Bewegungseinschränkungen werden diese durch gezielte Techniken wieder mobilisiert.

Denn immer wenn es zu Einschränkungen der Beweglichkeit kommt, bietet dies einen idealen Nährboden für das Entstehen von Krankheiten. Die Osteopathie betrachtet jedoch nicht nur Bewegungen zwischen Knochen und deren Muskeln, sondern untersucht auch Beweglichkeiten von Bindegewebe, Organen, Nervensystem und Flüssigkeiten im Bezug zu dessen angrenzenden Geweben im menschlichen Körper.

Die Osteopathie wird in 3 zusammengehörende Teilbereiche untergliedert:

  • Die parietale Osteopathie – bezogen auf das Skelettsystem
  • Die viszerale Osteopathie – bezogen auf das Organsystem
  • Die kraniosakrale Osteopathie – bezogen auf das zentrale Nervensystem

Woher stammt der Begriff Osteopathie?

Der Begriff des Wortes Osteopathie setzt sich aus „Osteon“ = Knochen und „Pathos“ = Leiden zusammen. Dies lässt fälschlicherweise zu der Annahme verleiten, dass es sich hierbei um eine Art der Behandlung von Knochen-krankheiten“ handelt. Ebenso könnte man von Osteopath auf einen „Knochenkranken“ schließen wenn man vergleichsweise einen psychisch Kranken als „Psychopath“ bezeichnet.

Der amerikanische Arzt und Begründer der Osteopathie Andrew Taylor Still (1828 – 1917) begann mit seinen Forschungen vorerst am Knochen. Durch unzählige Stunden der Anatomie am menschlichen Körper erkannte er die Zusammenhänge von Knochen mit ihren Verbindungen zu inneren Organen.Er sah den Knochen als eine Art Anzeiger für veränderte Spannungen in Geweben und die Möglichkeiten diese darüber zu beeinflussen. Er studierte die Schriften des Urvaters der Medizin – Hippokrates, lernte Behandlungstechniken von Indianern und konnte, bedingt durch den Krieg viel Einblicke in die menschliche Anatomie vornehmen.

Enttäuscht durch die damals angewandten medizinischen Verfahren entwickelte er aus seinen Erkenntnissen sein eigenes Behandlungskonzept, unterrichtete dieses und gründete erstmals eine Schule für Osteopathie.